KI-GESTÜTZT

Welche Spinne ist das?

Machen Sie ein Foto und lassen Sie unseren kostenlosen KI-Spinnenbestimmer sagen, was Sie vor sich haben. In Sekunden erfahren Sie, um welche Spinne es sich handelt und ob sie harmlos ist.

4,6 ★ Bewertung
5 Mio.+ Downloads
100% kostenlos
🕷️

Eine Spinne bestimmen

Foto per Drag & Drop ablegen oder zum Hochladen klicken

JPG, PNG, WebP, HEIC — max. 10 MB

4,6 ★ Bewertung
5 Mio.+ Downloads
100% kostenlos

So funktioniert es

Bestimme jede Spinne in drei einfachen Schritten.

1

Foto hochladen

Mache oder lade ein scharfes Foto der Spinne hoch, die du bestimmen möchtest.

2

Die KI analysiert

Unsere KI vergleicht Körper, Beine, Augen und Zeichnung mit Tausenden Arten.

3

Ergebnis erhalten

Sieh in Sekunden Artname, wissenschaftlichen Namen und einen Konfidenzwert.

Wie man eine Spinne bestimmt

Die Bestimmung einer Spinne beginnt mit der Frage, ob Sie wirklich eine Spinne vor sich haben. Alle Spinnen sind Spinnentiere: Sie haben acht Beine und einen Körper aus genau zwei Abschnitten, einem aus Kopf und Brust verschmolzenen Vorderkörper (Cephalothorax) und einem Hinterleib dahinter. Spinnen haben nie Fühler und nie Flügel. So schließt man am schnellsten Insekten aus, die sechs Beine, drei Körperabschnitte und meist ein Fühlerpaar besitzen. Ebenso unterscheidet man echte Spinnen von den Weberknechten, deren runder Körper wie ein einziger Abschnitt mit sehr langen, fadendünnen Beinen wirkt und die keine Netze bauen.

Steht fest, dass es eine Spinne ist, werden die Augen zu einem der zuverlässigsten Hinweise. Die meisten Spinnen haben acht Augen, und ihre Anordnung in Reihen und Gruppen wirkt fast wie ein Fingerabdruck für jede Familie. Springspinnen zeigen ein berühmtes Paar riesiger, nach vorn gerichteter Augen; Wolfsspinnen haben zwei große Augen, die im Lampenlicht aufleuchten; und viele netzbauende Spinnen haben kleine Augen in zwei sauberen Reihen. Meist braucht man ein scharfes Nahfoto, um die Augenstellung zu erkennen, doch wenn man sie sieht, grenzt sie die Familie schnell ein.

Das Netz ist, falls vorhanden, der nächste große Hinweis. Ein klassisches radförmiges Radnetz mit sauberen Speichen deutet auf die Radnetzspinnen. Ein wirres, dreidimensionales Haubennetz in einer Ecke spricht für die Kugelspinnen. Eine flache Decke mit trichterförmigem Schlupfwinkel an einem Rand deutet auf Trichternetzspinnen, eine waagerechte Deckenkonstruktion auf die Baldachinspinnen. Viele Spinnen bauen gar kein Netz: Bodenjäger und Lauerjäger verfolgen oder erwarten ihre Beute, sodass eine Spinne ohne Netz an Wand oder Boden ebenso aufschlussreich ist wie eine in ihrer Seide.

Körperform und Größe schärfen die Vermutung. Radnetzspinnen haben oft einen großen, runden, prallen Hinterleib, Springspinnen sind kompakt und pelzig, und Zitterspinnen haben winzige Körper an enorm langen Beinen. Messen Sie zur Größenschätzung den Körper, nicht die Beinspannweite, denn eine weite Spannweite lässt eine Spinne weit größer und furchteinflößender wirken, als ihr Körper tatsächlich ist. Eine Münze oder Fingerspitze im Bild als Maßstab hilft enorm und macht jede Bestimmung genauer.

Färbung und Zeichnung tragen viel zur Identität bei. Betrachten Sie die Oberseite des Hinterleibs genau: den blattförmigen Fleck (das Folium) vieler Radnetzspinnen, Reihen von Winkeln oder V-Marken, helle Punkte, Bänder oder Streifen. Manche Garten-Radnetzspinnen fügen ein dickes Zickzackband aus Seide in der Netzmitte hinzu, das Stabiliment, das selbst ein Hinweis auf die Art ist. Zwei berühmte Erkennungsmerkmale dienen rein der Bestimmung: eine geigenförmige Marke am Vorderkörper bestimmter brauner Spinnen und eine Sanduhrform an der Unterseite bestimmter Witwenspinnen. Behandeln Sie sie neutral, als Bestimmungsmerkmale und nicht als Warnsignale.

Verhalten und Lebensraum verbinden alles. Fragen Sie, ob die Spinne kopfüber in der Netzmitte sitzt, sich in einem seidenen Versteck am Rand verbirgt, als Jägerin über den Boden streift oder regungslos auf einer Blüte oder Wand lauert. Notieren Sie, ob Sie sie drinnen in einer ruhigen Ecke, im Keller oder am Fensterrahmen gefunden haben, oder draußen zwischen Pflanzen, Zäunen und hohem Gras. Auch die Region zählt, denn Arten, die in einem Teil der Welt häufig sind, fehlen anderswo; Ihr Wohnort grenzt die Liste realistischer Kandidaten also schon ein, bevor Sie eine einzige Marke betrachten.

Kombinieren Sie die Hinweise, statt sich auf einen einzigen zu verlassen. Eine rundliche Spinne, die kopfüber in einem Radnetz im Garten sitzt, ist fast sicher eine Radnetzspinne; eine kleine pelzige Spinne mit großen Vorderaugen, die über eine sonnige Wand hüpft, ist eine Springspinne; eine langbeinige Spinne mit kleinem Körper, die in einem losen Gewirr in einer Kellerecke hängt, ist sehr wahrscheinlich eine Zitterspinne. Je mehr dieser Merkmale Sie zugleich zuordnen, desto sicherer die Bestimmung und desto leichter kann ein Foto-Werkzeug sie bestätigen.

Wie man eine Spinne per Foto bestimmt

Die Bestimmung einer Spinne per Foto ist der schnellste und sicherste Weg zu einer Antwort, denn Sie müssen das Tier nie berühren oder stören. Der wichtigste Faktor ist die Bildqualität. Gehen Sie so nah heran, wie Ihre Kamera scharfstellen kann, ohne sich unwohl zu fühlen, halten Sie sie ruhig für ein scharfes Bild, und nutzen Sie gutes Licht, damit Farben und Zeichnung getreu erscheinen. Ein unscharfes oder weit entferntes Foto verbirgt genau die kleinen Details wie Augenstellung und Hinterleibsmuster, die eine Art von der anderen trennen.

Versuchen Sie, die Spinne aus mehreren Blickwinkeln aufzunehmen. Die Aufsicht zeigt das Hinterleibsmuster und die Gesamtform, die Frontansicht kann die Augenstellung verraten, und die Seitenansicht zeigt Beinproportionen und Körpertiefe. Sitzt die Spinne in einem Netz, nehmen Sie das Netz in mindestens einem Bild mit auf, denn seine Form ist für sich ein starker Hinweis. Legen Sie nach Möglichkeit eine Münze, eine in sicherem Abstand gehaltene Fingerspitze oder einen anderen vertrauten Gegenstand als Maßstab in die Nähe, da die Größe auf einem Foto leicht falsch eingeschätzt wird.

Wenn Sie ein scharfes, gut beleuchtetes Foto in einen KI-Spinnenbestimmer hochladen, vergleicht das Werkzeug die sichtbaren Merkmale, Körperform, Beinproportionen, Farbe und Zeichnung, mit einer großen Referenz bekannter Arten und liefert die wahrscheinlichsten Treffer. Je schärfer Ihr Foto und je mehr unterscheidende Merkmale es zeigt, desto verlässlicher das Ergebnis. Sehen Sie es als sicheren Ausgangspunkt: Es gibt Ihnen einen Namen und eine Richtung, und der umgebende Leitfaden samt Artbeschreibungen hilft, den Treffer selbst zu bestätigen.

Spinnenarten: häufige Familien

Spinnen sind eine riesige, vielfältige Gruppe, doch die meisten, denen man wirklich begegnet, gehören zu einer Handvoll häufiger Familien, und diese zu kennen beschleunigt die Bestimmung erheblich. Radnetzspinnen sind die Erbauer des klassischen radförmigen Netzes; sie haben oft große, runde Hinterleiber und gemusterte Körper und sitzen kopfüber in der Nabe und warten auf Beute. Kugelspinnen bauen unregelmäßige, verworrene Netze in Ecken und geschützten Stellen; zu dieser Familie zählen die weltweit verbreiteten kleinen Hausspinnen ebenso wie die Witwenspinnen.

Jagende Familien sind nicht auf ein Fangnetz angewiesen. Wolfsspinnen sind kräftige Bodenjäger mit starken Beinen und reflektierenden Augen, die ihre Beute über Boden und Laubstreu hetzen. Springspinnen sind klein, kompakt und oft pelzig, mit großen, nach vorn gerichteten Augen und der Fähigkeit, ein Vielfaches ihrer Körperlänge zu springen; sie pirschen tagsüber aktiv und gehören zu den reizvollsten Beobachtungsobjekten. Zitterspinnen, die langbeinigen Netzhänger in Kellern und an Decken, werden oft mit Weberknechten verwechselt, sind aber echte Spinnen, die lose, verworrene Netze bauen.

Weitere bemerkenswerte Familien sind die Trichternetzspinnen, die eine flache Decke mit Trichterversteck anlegen und zum Greifen der Beute hervorschießen; die Krabbenspinnen, flache Lauerjäger, die auf Blüten sitzen und ihre Farbe anpassen können; und die Vogelspinnen, große, behaarte Bodenbewohner wärmerer Regionen. Jede Familie hat eine erkennbare Kombination aus Körperform, Beinbau, Netztyp und Verhalten. Hat man eine Spinne erst der richtigen Familie zugeordnet, fällt die Zuordnung eines Artnamens viel leichter.

Wichtige Bestimmungsmerkmale

Eine Handvoll Merkmale erledigt den Großteil der Bestimmungsarbeit, und sie der Reihe nach zu prüfen macht das Vorgehen systematisch. Beginnen Sie mit dem Körperbau: acht Beine und zwei Abschnitte ohne Fühler und Flügel bestätigen eine Spinne statt eines Insekts oder Weberknechts. Betrachten Sie dann die relative Größe der beiden Körperteile und wie die Beine ansetzen, denn ein kompakter Körper mit kräftigen Beinen liest sich ganz anders als ein winziger Körper an fadendünnen Beinen.

Untersuchen Sie als Nächstes den Hinterleib, der die meisten unterscheidenden Marken trägt. Beachten Sie seine Form, rund, oval, langgestreckt oder kantig, und studieren Sie das Muster oben: blattförmige Flecken, Winkel, Punkte, Bänder oder Streifen. Vorderkörper und Augenregion liefern weitere Details; ist Ihre Sicht gut genug, ist die Anordnung der Augen in Reihen und Gruppen eines der familienspezifischsten Merkmale. Auch die Beine zählen, mit Ringelung, Stacheln und der Art, wie sie gehalten werden, seitlich abgespreizt, unter den Körper gezogen oder nach vorn und hinten gestreckt.

Lesen Sie schließlich den Kontext. Vorhandensein und Form eines Netzes, die Ruhehaltung, die Tageszeit der Aktivität und ob Sie die Spinne drinnen oder draußen fanden, fließen alle in die Bestimmung ein. Zwei konkrete Erkennungsmarken verdienen eine neutrale Erwähnung, weil danach gesucht wird: eine geigenförmige Marke hinter den Augen bestimmter brauner Spinnen und eine Sanduhrmarke an der Unterseite bestimmter Witwenspinnen. Das sind nützliche Bestimmungszeichen, mehr nicht; behandeln Sie sie als Datenpunkte neben allem anderen, nicht als Grund zur Sorge.

Hausspinnen oder Gartenspinnen

Die Spinnen, denen man drinnen begegnet, und die im Garten gehören meist zu verschiedenen Lebensweisen, und dieser Unterschied hilft, einen Neufund rasch einzuordnen. Hausspinnen sind die Arten, die an das Leben neben Menschen angepasst sind, in den ruhigen, trockenen, geschützten Räumen von Gebäuden: Zimmerecken, hinter Möbeln, in Kellern, Garagen und an Fensterrahmen. Sie sind meist unscheinbar gefärbt, von bescheidener Größe und vertragen das warme, stabile Innenmilieu. Gewöhnliche Hausspinnen bauen kleine, verworrene Netze, während Zitterspinnen an ihren berühmt langen Beinen in losen Fäden hängen.

Gartenspinnen dagegen sind für das Leben draußen zwischen Pflanzen, Zäunen, Schuppen und hohem Gras gemacht, wo Raum und Beute reichlich sind. Die klassische Gartenspinne ist eine Radnetzspinne, die ein großes radförmiges Netz zwischen Stängeln oder Strukturen spinnt und regelmäßig erneuert. Diese Spinnen sind oft bunter und auffälliger gezeichnet als ihre Verwandten im Haus, mit großen runden Hinterleibern, die Kreuze, Blattformen oder helle Bänder tragen, auch weil ihre Außenwelt sowohl Tarnung als auch große Fangnetze belohnt.

Die praktischen Hinweise, die beide Gruppen trennen, sind Standort, Netztyp und Körperform. Eine unscheinbare Spinne in einem verworrenen Netz in einer ruhigen Innenecke ist sehr wahrscheinlich eine Hausspinne; eine auffällig gezeichnete, rundliche Spinne in einem sauberen Radnetz draußen ist sehr wahrscheinlich eine Garten-Radnetzspinne. Es gibt Überschneidungen, da Außenarten im Herbst manchmal hereinwandern und einige anpassungsfähige Spinnen in beiden Welten leben, doch die Kombination aus Fundort und Netzart löst die meisten Fälle. Beide Gruppen sind überwiegend harmlos und nützlich und regulieren still die Insekten rund ums Haus.

💡

Wusstest du schon?

Spinnenseide ist, Gewicht für Gewicht, fester als Stahl und zäher als die Fasern in kugelsicheren Westen, und das Zählen der Augen ist einer der schnellsten Wege, die Familie einer Spinne einzugrenzen.

Häufige Spinnen

Gewöhnliche Hausspinne

Parasteatoda tepidariorum

Kleine, unscheinbar braune Spinne mit rundlichem, gesprenkeltem Hinterleib, weltweit in Häusern und Nebengebäuden verbreitet. Sie baut ein unregelmäßiges Haubennetz in Ecken, an Decken und Fensterrahmen und gehört zu den am häufigsten drinnen angetroffenen Spinnen.

Zitterspinne

Pholcus phalangioides

Sofort erkennbar an ihrem winzigen blassen Körper und den extrem langen, dünnen Beinen, hängt sie in losen, verworrenen Netzen in Kellern und Deckenecken. Sie ist eine echte Spinne und wird oft mit dem Weberknecht verwechselt.

Gartenkreuzspinne

Araneus diadematus

Klassische Garten-Radnetzspinne mit großem rundem Hinterleib, der ein markantes Kreuz aus hellen Flecken trägt. Sie spinnt ein sauberes Radnetz zwischen Pflanzen und Strukturen und sitzt kopfüber in der Mitte und wartet auf Beute.

Schwarz-gelbe Gartenspinne

Argiope aurantia

Große, auffällige Radnetzspinne mit markanter schwarz-gelber Zeichnung auf dem Hinterleib und langen geringelten Beinen. Sie baut ein großes Radnetz in Gärten und Wiesen, oft mit einem dicken Zickzackband aus Seide, dem Stabiliment, in der Mitte.

Kühne Springspinne

Phidippus audax

Kompakte, pelzige schwarze Springspinne mit einem hellen Fleck oder Marken auf dem Hinterleib und großen nach vorn gerichteten Augen. Sie pirscht tagsüber aktiv an Wänden, Zäunen und Laub, statt ein Netz zu bauen, neugierig und schnell zum Sprung bereit.

Carolina-Wolfsspinne

Hogna carolinensis

Große, kräftige Bodenjägerin mit gesprenkeltem braunem Körper und starken, zum Hetzen gebauten Beinen. Sie baut kein Fangnetz, sondern durchstreift nachts Boden und Laubstreu, und ihre Augen reflektieren das Licht einer Lampe.

Südliche Schwarze Witwe

Latrodectus mactans

Glänzend schwarze Kugelspinne mit rundlichem Hinterleib und einer roten Sanduhrmarke an der Unterseite. Sie baut ein unregelmäßiges, verworrenes Netz an geschützten, niedrigen Stellen, bleibt scheu und zurückgezogen und zieht sich bei Störung zurück.

Texas-Braunvogelspinne

Aphonopelma hentzi

Große, behaarte, braune bodenbewohnende Vogelspinne aus dem mittleren und südlichen Teil der USA. Sie lebt in Erdröhren, jagt am Boden statt ein Fangnetz zu spinnen, und bewegt sich langsam und ist meist friedlich.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich anhand eines Fotos, welche Spinne das ist?
Machen Sie ein scharfes, gut beleuchtetes Nahfoto, das Körperform, Beinproportionen, Farbe und die Zeichnung oben auf dem Hinterleib zeigt, idealerweise mit Netz und einer Münze oder Fingerspitze als Maßstab. Laden Sie es in einen KI-Spinnenbestimmer hoch: Er vergleicht diese sichtbaren Merkmale mit bekannten Arten und liefert die wahrscheinlichsten Treffer. Je schärfer und detaillierter das Bild, desto verlässlicher die Antwort.
Gibt es einen kostenlosen Spinnenbestimmer online?
Ja. Unser KI-Spinnenbestimmer bestimmt eine Spinne kostenlos per Foto. Sie laden einfach ein Bild hoch und erhalten die wahrscheinlichste Art samt der Merkmale, die den Treffer stützen. Er ist für die schnelle, alltägliche Bestimmung jener Spinnen gedacht, die man häufig in und um Haus und Garten findet.
Kann ich eine Spinne ohne Foto bestimmen?
Mit einer Beschreibung lässt sich vieles eingrenzen. Notieren Sie die Zahl der Beine und Körperabschnitte, die Körperform und ungefähre Körpergröße, die Farben und etwaige Muster auf dem Hinterleib, den Netztyp falls vorhanden, den Fundort und Ihre Region. Der Abgleich dieser Angaben mit den Familienbeschreibungen und Artenporträts auf dieser Seite führt meist zur richtigen Gruppe, auch wenn ein scharfes Foto stets das sicherste Ergebnis liefert.
Welche Spinnenarten findet man am häufigsten rund ums Haus?
Zu den am häufigsten gesehenen Spinnen rund ums Haus zählen die gewöhnliche Hausspinne, die kleine verworrene Netze in Ecken baut; die Zitterspinne mit winzigem Körper und sehr langen Beinen; Radnetzspinnen wie die Gartenkreuzspinne, die radförmige Netze im Garten spinnen; und Springspinnen, die kleinen pelzigen Jäger an sonnigen Wänden und Fensterbänken. Wolfsspinnen sind häufige Bodenjäger, die gelegentlich ebenfalls hereinwandern.
Wie unterscheide ich eine Spinne von einem Weberknecht oder Insekt?
Zählen Sie Beine und Körperabschnitte. Eine Spinne hat acht Beine und zwei Abschnitte, ohne Fühler und Flügel. Ein Insekt hat sechs Beine, drei Abschnitte und meist Fühler. Ein Weberknecht hat acht Beine, doch sein Körper wirkt wie ein einziger runder Abschnitt an extrem langen, dünnen Beinen, und er baut kein Netz. Die Zitterspinne ist eine echte Spinne, oft Weberknecht genannt, hat aber den zweigliedrigen Spinnenkörper und baut sehr wohl ein Netz.
Wie zuverlässig ist die Bestimmung per Foto?
Die Zuverlässigkeit hängt stark von der Fotoqualität und davon ab, wie unverwechselbar die sichtbaren Merkmale sind. Ein scharfes, gut beleuchtetes Nahbild, das Körperform, Zeichnung und idealerweise das Netz erfasst, liefert meist einen sicheren, verlässlichen Treffer. Unscharfe, ferne oder schlecht beleuchtete Fotos verbergen die kleinen Details, die ähnliche Arten trennen; das Ergebnis ist dann als starker, gut gestützter Ausgangspunkt zu sehen, den Sie mit den Beschreibungen auf dieser Seite bestätigen können.
Kann man eine Spinne allein an ihrem Netz bestimmen?
Das Netz ist ein starker Hinweis, oft genug, um die Familie zu bestimmen. Ein sauberes Radnetz deutet auf Radnetzspinnen; ein wirres dreidimensionales Haubennetz in einer Ecke auf Kugelspinnen; eine flache Decke mit Trichter an einem Rand auf Trichternetzspinnen; und eine waagerechte Decke auf Baldachinspinnen. Ein leerer Raum ohne Netz spricht für eine Jäger- oder Lauerspinne. Die Kombination aus Netzform und einem Blick auf die Spinne ergibt die zuverlässigste Bestimmung.
Wie bestimme ich eine junge Spinne?
Jungspinnen sind oft schwerer zu bestimmen als ausgewachsene Tiere, weil ihre Farben und Muster blasser, weniger vollständig oder leicht abweichend sind und sich die Proportionen beim Wachsen ändern. Konzentrieren Sie sich auf die stabilen Merkmale, Körperbau, Netztyp und Lebensraum, und vergleichen Sie mit dem ausgewachsenen Tier der vermuteten Art. Ein sehr scharfes, vergrößertes Foto hilft sehr, da die Schlüsselmarken bei einer Jungspinne einfach kleiner sind.
Was unterscheidet eine Hausspinne von einer Gartenspinne?
Hausspinnen leben drinnen an ruhigen, trockenen, geschützten Stellen und sind eher unscheinbar und von bescheidener Größe; sie bauen kleine verworrene Netze oder hängen, wie die Zitterspinnen, an langen Beinen in losen Fäden. Gartenspinnen leben draußen zwischen Pflanzen und Strukturen, sind oft größer, bunter und auffälliger gezeichnet, und die klassischen sind Radnetzspinnen mit großen radförmigen Netzen. Standort, Netztyp und Körperform unterscheiden beide meist zuverlässig.
Ist diese Spinne gefährlich?
Die allermeisten Spinnen sind für den Menschen harmlos und wirklich nützlich, da sie still die Insektenbestände rund um Haus und Garten regulieren. Nur wenige Arten gelten als medizinisch bedeutsam, und sie sind meist scheu und meiden Kontakt. Dieses Werkzeug dient allein der Bestimmung und Information, gibt keinen medizinischen Rat und diagnostiziert keine Bisse. Macht Ihnen eine Spinne im Haus Sorgen, wenden Sie sich an einen zugelassenen örtlichen Schädlingsbekämpfer; und bei Sorge über einen möglichen Biss oder Symptome wenden Sie sich an Ihre örtliche Giftnotrufzentrale oder eine medizinische Fachkraft.

Spinnen jederzeit und überall bestimmen

Mach ein Foto und erhalte sofort detaillierte Spinnen-Bestimmungen.

Dieses Tool dient ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken. Die KI-Bestimmung kann ungenau sein. Fasse niemals eine Spinne an, die du nicht sicher bestimmen kannst, und kontaktiere bei Sorge über einen Biss einen örtlichen Fachmann oder die Giftnotrufzentrale.

🕷️Spinnen jederzeit und überall bestimmen